Heute ist es möglich, die Wirkstoffe einer Pflanze zu inhalieren, ohne sie zu verbrennen: CBD verdampfen. Wussten Sie schon? Ja oder nein? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Verdampfungstechnik.
Nach dem Boom der elektronischen Zigaretten vor einigen Jahren ist still und leise ein neues Produkt auf den Markt gekommen: der Vaporizer. Taschen- oder Tischvapes funktionieren völlig anders als E-Zigaretten und verwenden kein Liquid, sondern das getrocknete Kraut Ihrer Wahl, um köstlichen Dampf ohne Verbrennung und deren negative Auswirkungen zu erzeugen. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Rauch, aber ohne Feuer: die der Phyto-Inhalation und Vaporizer.
Fast 10 Jahre lang waren Vaporizer in Wohnzimmern, Rucksäcken und Taschen von Eingeweihten zu finden. Doch in den letzten Monaten hat sich die Art und Weise, wie wir getrocknete Pflanzenprodukte konsumieren, weiterentwickelt. Vaporizer erfreuen sich heute zunehmender Beliebtheit und das Angebot wird erweitert.
Zwei Universen, ein Vergnügen
Um es kurz zu machen: Es gibt zwei Hauptkategorien. Tisch-Vaporizer benötigen einen Stromanschluss und funktionieren mit einem Beutel oder Mundstück, das alle am Tisch nutzen, um ihr Lieblingsprodukt zu konsumieren. Diese Produkte sind in der Regel für Nutzer gedacht, die sie bequem auf der Couch oder in der Küche nutzen – kurz gesagt: zu Hause!
Demgegenüber gibt es tragbare Vaporizer oder Taschen-Vaporizer. Diese Kategorie verwendet eine Batterie, um den Heizer für getrocknete Kräuter mit Strom zu versorgen und das Gerät zu betreiben. Oftmals wird das Gerät mit dem Smartphone verbunden, um Intensität und Nutzungseinstellungen anzupassen.
Eine gesunde Technologie
Um einen einfachen Vergleich zu ziehen: Beim Verbrennen von Pflanzenmaterial entstehen zahlreiche giftige Verbindungen für den Körper. Im Gegensatz zur Verdampfung entwickelt sich beim Verdampfen eine Temperatur, die unter dem Verbrennungspunkt des Produkts liegt. Gleichzeitig können verschiedene Wirkstoffe der im Verdampfer befindlichen Pflanze extrahiert werden, ohne dass giftige Substanzen entstehen. Dies nennt man Phytoinhalation.
Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal der Verdampfung ist, dass die Extraktionsrate bestimmter Pflanzenwirkstoffe mit diesem System bis zu 95 % erreichen kann. Bei der Verbrennung werden im Fall von CBD nur 12 % des in der getrockneten Blüte enthaltenen Inhalts extrahiert. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er sich das Verfahren vorstellt. Auch der Geschmack unterscheidet sich von dem der Verbrennung. Tatsächlich werden viele zu Hause hergestellte Substanzen beim Verdampfen einfach nicht freigesetzt.
Qualitätsprodukte
Wir werden in diesem Artikel natürlich nicht das gesamte Angebot abdecken. Ein kurzer Blick auf Online-Vergleiche verrät Ihnen schnell, worum es geht. Es ist jedoch erwähnenswert, dass bestimmte Hersteller mittlerweile Maßstäbe setzen. Das deutsche Unternehmen Storz Bickel sticht in allen Bereichen hervor. Der Tischvaporizer Volcano gilt als zuverlässig und langlebig, während die kleineren Modelle Crafty+ und Mighty seit langem zu den Favoriten unter Kennern zählen. Erwähnenswert sind auch das PAX-Modell, das mittlerweile in der dritten Version erhältlich ist und sehr leicht und hochwertig verarbeitet ist, sowie der Boundless CFX, der eine ähnliche Ästhetik wie der Crafty+ aufweist und etwas günstiger ist.
Einzig der Preis dürfte abschreckend wirken. Auch wenn die Preise nicht mehr dieselben sind wie vor zehn Jahren, müssen Sie für einen hochwertigen tragbaren Vaporizer immer noch etwas über hundert Euro einplanen und ein etwas größeres Budget für die Ausstattung Ihres Zuhauses einplanen.
